DACH MSP E-Mail-Sicherheits-Benchmark · Juli 2026

Wie gut sind DACH-MSPs gegen E-Mail-Spoofing geschützt?

Gemeinsam mit DMARC Advisor haben wir die öffentliche DMARC-Konfiguration von 1.311 Managed Service Providern in Deutschland, Österreich und der Schweiz gescannt. Bei einem strengen Test, bei dem nur eine Richtlinie von p=reject als geschützt gilt, fallen fast drei Viertel durch. Da MSPs E-Mail und IT für Tausende nachgelagerte Kunden betreiben, ist eine ungeschützte Provider-Domain ein glaubwürdiger Angriffsweg in den gesamten Kundenstamm.

74,5%der DACH-MSPs sind nicht gegen Spoofing geschützt
25,5%setzen DMARC mit p=reject durch
1.311MSPs in DE, AT und CH gescannt
42,0%haben kein DMARC-Reporting (RUA) konfiguriert

Die mit Abstand größte Gruppe, 30,4% der Anbieter, verharrt auf p=quarantine, einer Richtlinie, die gefälschte E-Mails in den Spam-Ordner leitet, anstatt sie zu blockieren, und die nicht als geschützt gilt.

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Der vollständige Bericht mit der Aufschlüsselung nach Land, einem Spotlight auf Nordrhein-Westfalen, dem Schutz nach Unternehmensgröße und Marktsegment, dem Spezialisten-Paradoxon und der Sichtbarkeit des RUA-Reportings.

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Wichtigste Erkenntnisse

  • Nur 1 von 4 ist geschützt. 334 von 1.311 MSPs setzen p=reject durch; die größte Gruppe (30,4%) verharrt auf p=quarantine, was Spoofing nicht stoppt.
  • Fast 1 von 5 hat überhaupt keinen DMARC-Eintrag (19,6%), wodurch die Domain vollständig offen für Identitätsmissbrauch ist.
  • Die Lücke ist strukturell, nicht national: Der Schutz liegt bei 27,7% in der Schweiz, 25,2% in Deutschland und 22,4% in Österreich.
  • Das Spezialisten-Paradoxon: MSPs, die Cyber- oder E-Mail-Sicherheit verkaufen (26,4% geschützt), übertreffen den Durchschnitt kaum und schützen ihre eigene Domain in fast drei von vier Fällen nicht.
  • Reporting ist ein blinder Fleck: 42,0% haben kein aggregiertes DMARC-Reporting (RUA) und somit keinerlei Einblick, wer in ihrem Namen E-Mails versendet.

Über diese Benchmark

Die Datenanalyse wurde von DMARC Advisor durchgeführt und der Bericht von Guardian360 erstellt, auf Grundlage eines nicht-intrusiven externen Scans öffentlicher DNS- und DMARC-Einträge für 1.311 DACH-MSPs, erhoben am 8. Juli 2026. Er wurde für das Cross-border Cybersecurity Networking Event for MSPs and IT system houses (TopGolf Oberhausen, 2. September 2026) erstellt, organisiert von der Netherlands government und InnovationQuarter, mit Passguard, SecuMailer, SecureMe2, DMARC Advisor und Guardian360.

Brauchen Sie Hilfe, um p=reject sicher zu erreichen?

Guardian360 und DMARC Advisor helfen Ihnen, von keinem Schutz zur vollständigen Durchsetzung zu gelangen: kontinuierliches Scannen und Monitoring, automatisierte Auswertung von RUA-Berichten und fachkundige Begleitung, um p=reject zu erreichen, ohne legitime E-Mails zu stören. Hinterlassen Sie Ihre Daten, wir melden uns bei Ihnen.

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