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title: "Kubernetes, ein Buzzword? | Guardian360"
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Plattformmigration

# Kubernetes, ein Buzzword?

Von Guardian360 · 15. Juli 2024

Nachdem wir jahrelang unsere Plattform genau betrachtet, Googles Site-Reliability-Engineering-Praktiken studiert und mit deren Tools experimentiert hatten, kamen wir zu dem Schluss, dass Kubernetes, basierend auf Googles Borg-Verteilungsarchitektur, am besten für die nächste Iteration unserer Lighthouse-Plattform geeignet war.

## **Was ist Kubernetes?**

Kubernetes ist eine Open-Source-Technologie, die auf Googles interner Borg-Architektur basiert. Diese wurde jahrelang intern genutzt und später öffentlich freigegeben. Es handelt sich um hochmoderne Technologie, die die Kraft der Container-Orchestrierung nutzt.

Container-Orchestrierung ist ein vielschichtiger Begriff, aber obwohl er komplex ist, ist er nicht kompliziert zu verstehen.

**Beginnen wir mit den Bausteinen:**

Ein Container enthält nur die Software und Abhängigkeiten, die Sie benötigen, um Ihre Anwendung zum Laufen zu bringen. Das bedeutet, dass Ihre Software in ihrer eigenen Umgebung läuft, ohne dass externe Abhängigkeiten heruntergeladen oder importiert werden müssen. Dies ähnelt einer virtuellen Maschine, mit dem Unterschied, dass sie nur das enthält, was benötigt wird, und daher leichtgewichtig und einfach ist.

Kurz gesagt: Wenn es auf meinem Computer funktioniert, funktioniert es auch auf Ihrem Computer, da der Container unabhängig alles bereitstellt, was benötigt wird.

**Wo betreiben wir unsere Container?**

Container benötigen in der Regel eine eigene Umgebung, in der sie laufen. Wenn Sie auf einem einzelnen Rechner entwickeln, läuft die Anwendung meist in etwas wie Docker. Möchten Sie jedoch mehrere Images auf mehreren Nodes oder einem Cluster verteilen, dann ist Kubernetes die bevorzugte Option.

Kubernetes ist die flexibelste Option, da sich die gesamte Konfiguration, nicht nur die Container, sondern auch die Umgebung, die Anwendungskonfigurationen und die Netzwerkkonfigurationen, als Code definieren lässt.

**Warum ist das von Vorteil?**

Indem wir unsere Konfigurationen als Code speichern, verfügen wir über eine einzige Quelle der Wahrheit und bewahren unsere Konfigurationen in Git auf. Dadurch können wir Änderungen wesentlich einfacher, sicherer und mit mehr Geschwindigkeit und Effizienz ausrollen.

Dies bringt uns viele Vorteile:

> **Skalierbarkeit**: Wir können problemlos hochskalieren, und unsere Last kann auf viele Nodes verteilt werden, was die Performance verbessert

> **Verfügbarkeit**: Dies hängt auch mit Zuverlässigkeit zusammen, denn wenn ein Pod oder Container nicht funktioniert oder der Node ausfällt, übernehmen andere Container die Last

> **Einfachheit**: Es passt perfekt zu unserem Extreme-Programming- und Continuous-Delivery-Arbeitsmodell, das sich auf kleine, iterative Änderungen konzentriert

> **Kontrolle**: Da alles in Code vorliegt, lässt sich einfach steuern, wie und wo es läuft

> **Observability**: Wir erhalten mehr Einblick, wie und wo es läuft, und da es unser Geschäft ist, Einblicke zu bieten, fließen die gesammelten Informationen in unser Produkt und bereichern die Informationen, die wir liefern

> **Technologie**: Da wir besseren Zugang haben und alles vereinfacht ist, wird es für uns einfacher, neue disruptive Technologien zu integrieren, wie Machine Learning, Big Data, KI und was noch kommen mag

Dies ist nicht vollständig, veranschaulicht aber im Kleinen die Kraft, die uns durch die Einführung dieser Technologie zur Verfügung steht, während wir gemeinsam auf eine zuverlässigere Zukunft zuwachsen.
